Handygarage für Lehrlinge im Dachser Logistikzentrum Wien

Telefonieren, Chatten, Mailen, Musik hören, Recherchieren, Spielen, Wettervorhersagen abfragen: Ein Smartphone ist ohne jede Frage eine sehr praktische Angelegenheit. So ist es kein Wunder, dass das Smartphone zum ständigen Begleiter geworden ist. Doch Smartphones lenken unbestritten auch ab – das ist inzwischen jedem bewusst. Auch wenn das „Handy“ nur auf  Tisch liegt, beeinträchtigt es das Denkvermögen – selbst dann wenn es stumm geschaltet ist.

Getreu dem Motto „aus den Augen, aus dem Sinn“ führte Ausbildungsleiterin Anja Renger, Dachser Logistikzentrum Wien, vor einigen Jahren die sogenannte „Handygarage“ ein. Im Detail bedeutet dies: Jeder Lehrling legt vor Arbeitsbeginn sein Smartphone in ein Kästchen und holt es sich zu Pausenbeginn wieder ab. Bis jetzt ging „Funktionalität“ vor „Schönheit“.
Das war die Geburtsstunde einer neuen und einzigartigen „Handygarage“. Gemeinsam mit der Polytechnischen Schule Himberg (PTS) wurde das Projekt „Handygarage“ in die Tat umgesetzt.



Schülerinnen und Schüler des Fachbereichs Elektro mit ihrem Fachbereichsleiter Ing. Jürgen Krenmayr nahmen die Herausforderung an, ein Kästchen zu bauen, in dem 20 Smartphones nicht nur sicher versperrt sind, sondern auch gleich aufgeladen werden können.

In einer feierlichen Runde überreichte Direktor Otto Wittner das Kästchen an Günter Hirschbeck, Geschäftsführer Dachser-Austria European Logistics, und Anja Renger.
Auch Antonio, einer der Schüler aus diesem Projekt, war bei der Übergabe dabei.



„Die PTS Himberg ist mit ihrem kompetenzorientierten Unterricht eine wirklich innovative Schule, die die Jugendlichen fördert und fordert. Dank unserer intensiven Kooperation bewerben sich jedes Jahr begeisterte Absolventinnen und Absolventen für die Logistikwelt in unserer Niederlassung in Himberg.“ so Günter Hirschbeck.

„Es freut mich, dass die langjährige Kooperation unseres von Bereichsleiterin Juliane Maurer geführten Fachbereichs Logistik mit der Fa. Dachser nun durch den von Anja Renger angeregten Bau der Handygarage um eine zusätzliche Facette bereichert wurde. Für unsere Schülerinnen und Schüler war es eine Herausforderung und ein willkommener Anlass zugleich, ihr theoretisches Wissen in die Praxis umzusetzen und ihr technisches Know-How einmal mehr unter Beweis stellen zu können!“ betont Direktor Otto Wittner.

„Wir können uns den Einsatz in allen Niederlassungen in Österreich sehr gut vorstellen.“, ergänzt Anja Renger.

Auch über eine Adaption der Handygarage wurde bereits gesprochen. So „suchen“ beispielsweise die Pen-Keys noch einen geeigneten Ablageplatz, wenn die Fahrer diese am Ende ihrer Touren zurückbringen.